Über Haueneberstein und seine Geschichte

Wer sich für den geschichtlichen Hintergrund dieser und weiterer Zeugen aus der Vergangenheit Hauenebersteins interessiert, hat Gelegenheit, ihn auf einem ca. 13 km langen Rundweg um und durch den Ort kennen zu lernen. Er wird auf den über 20 Texttafeln viel über das Leben und die Kultur der Menschen, die hier seit mehr als 2000 Jahre siedeln, erfahren. Wer Erholung sucht, wird sie auf dem abwechslungsreichen Weg in der Vorbergzone zwischen Rheintal und Schwarzwald finden. Herrliche Aussichtspunkte mit Ruhe- und Rastmöglichkeiten laden zum Verweilen ein. Eine Höhendifferenz von nur 170 m bei einer Distanz von 12,74 km sind auch für moderat sportliche Wandersmänner und -frauen gut zu
bewältigen. Und wer möchte, der kann auch auf die eine oder andere Abkürzung zurückgreifen. 

Der Startpunkt befindet sich in Haueneberstein am Ende der Waldstraße beim „Waldparkplatz Grotte“, Waldstraße 104, in 76532 Baden-Baden.

Das Dorf Haueneberstein wurde als „Eberstein“ erstmals 1245 in einer markgräflichen Urkunde erwähnt. Historiker vermuten jedoch, dass Haueneberstein viel älter ist und bereits 1080 im Codex Hirsaugiensis genannt wird. Das dort namentlich erwähnte „Eberstein“ hatten Heimatforscher lange Zeit für das spätere Ebersteinburg gehalten. Aber wie dem auch sei, als gesichert kann gelten, dass lange vor der urkundlichen Ersterwähnung Menschen innerhalb der Gemarkungsgrenzen von Haueneberstein siedelten. So finden sich hier Spuren aus über 2000 Jahren: Funde aus der Römerzeit,  Siedlungsreste eines verschwundenen Ortes mit Namen Nothausen, mittelalterliche Gedenkkreuze und ihre Sagen, eine alte Schule, deren  Pläne auf den bekannten Karlsruher Stadtbaumeister Weinbrenner zurückgehen, ein Pfarrhaus aus der Zeit des Barock, Wegekreuze und Bildstöckchen, die ihre eigenen Geschichten erzählen, ein stattliches und über dreihundert Jahre altes Bauernhaus, welches heute ein Heimatmuseum beherbergt….